Elementare Entwicklungen fördern

Kindergarten

In der ersten Lebensepoche (bis ca. sieben Jahre) steht die Wahrnehmung im Zentrum der kindlichen Entwicklung. Unsere Kindergärten bieten deshalb einen Raum, in dem Ihr Kind möglichst ungestört seine Körper- und Sinnesorgane ausbilden kann. Wir verzichten ganz bewusst auf intellektuelles Lernen. Stattdessen werden Grundlagen gelegt: Beim freien Spiel in ruhiger und altersgerecht gestalteter Umgebung lernt Ihr Kind so, wie es in dieser Lebensphase natürlicherweise lernt – durch Nachahmung und Wiederholung. Je vielfältiger und echter in dieser Zeit die Sinneserfahrungen sind, umso wertvoller. Das freie und kreative Spiel verspricht nicht nur eine Menge Erlebnisse, Abwechslung und Freude, sondern weit mehr: Es bildet die Basis für ein gesundes Vertrauen in sich selbst und in die Welt. Natürlich und wenig ausgestaltete Materialien regen die Eigenaktivität an und fördern die Fantasiekräfte. Ihr Kind hat Zeit, sich in seinem individuellen Tempo zu entwickeln und die Welt spielend zu entdecken: drinnen und draussen, allein und mit anderen, beim Hören von Märchen, beim gemeinsamen Singen, beim Feiern der Feste im Jahreslauf, beim Kneten, Malen, Zeichnen, Werken und vielem mehr.

Wir führen an drei Standorten einen Kindergarten: an der Plattenstrasse 33, an der Treichlerstrasse 4 und an der Sonnenbergstrasse 55.

1. und 2. Klasse

Diese beiden Klassen fallen in die zweite Lebensepoche, die circa vom 7. bis 14. Lebensjahr reicht und zunehmend vom Miterleben geprägt ist. Entsprechend wird das Kind in der 1. und 2. Klasse durch eigenes Erleben an die Lerninhalte herangeführt. Kognitive Fächer wie Schreiben, Lesen oder Rechnen werden bewusst so vermittelt, dass beispielsweise Buchstabenformen und -laute oder Zahlenfolgen wirklich erlebt werden können (etwa durch Zeichnen der Buchstabenformen oder rhythmisches Klatschen von Zahlenreihen). Auf diese spielerische Art tauchen die Kinder bis zur 2. Klasse bereits in alle Rechenoperationen ein und entdecken zwei Fremdsprachen. Singen, Musizieren, Rezitieren, Theater spielen, Malen und Turnen gehören ebenso zum weiteren Schulprogramm wie Handarbeit und Eurythmie.